Über mich

Über mich

Hier begrüßt dich Jette! Ich schreibe, fotografiere und bin so gern unterwegs, dass ich manchmal gefragt werde, ob ich noch weiß, wie mein Zuhause aussieht. Dich möchte ich mitnehmen zu den liebenswerten und interessanten Ecken vor meiner Haustür, die ich zu Land oder auf dem Wasser erkunde. Im Havelblog stelle ich dir Städte und Regionen vor, die wir auf Tagestouren oder während unserer Urlaubsreisen entdeckt haben.


Reisen

Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie warst.

Dalai Lama

Ich liebe das Reisen, doch das Fernweh fehlt mir, dazu ist meine Flugangst zu mächtig. Mit dem Wohnwagen durch Europa zuckeln, mit 80 Stundenkilometern über die Autobahn in die Ferien nach Holland, nach Frankreich oder Spanien fahren – das sind wir, mein Mann und ich. Doch wenn wir einmal im Jahr zu unserem dreiwöchigen Urlaub aufbrechen, denke ich manchmal, hier ist es so schön, eigentlich könnten wir auch hierbleiben. Ein älterer Herr fragte mich einmal, warum ich denn wegfahren wollte, ich würde doch in einer Region leben, in der andere ihren Urlaub verbringen. Stimmt. Es ist wunderschön, bei uns.

Ostdeutschland ist mir vertrauter als der Westen des Landes. Ich bedauere es ein bisschen, dass ich mehr als dreißig Jahre nach der Wende so wenig vom anderen Teil Deutschlands kenne. Mit Hamburg, Frankfurt am Main und einigen Kurzbesuchen in Köln, Bonn, Dortmund, Hannover, Darmstadt und Bielefeld erschöpfen sich die Ziele bereits. Dies hat keine politischen, sondern pragmatische Hintergründe: Wir mögen keine Hotels, wir sind Camper und wir lieben das Meer.

Es gibt noch vieles, was auf unserer To-Do-Liste steht: Das herrliche Bayern mit Städten wie München, Nürnberg, Bamberg und Augsburg. Die alten römischen Städte. Aachen und Köln haben wir auf der Durchreise gesehen. Den Limes würden wir uns gern anschauen. Trier. Der Schwarzwald reizt uns. Und das Saarland. Doch um das alles zu sehen, müssen wir umdenken. Entweder eine Kurzreise im Hotel oder ein Sommerurlaub ohne Meer. Bislang haben wir uns immer für das Meer entschieden.

Schreiben

Papierkorb: Das ist das wichtigste Haustier des Schriftstellers.

Otfried Preußler

Ich schreibe gern am oder auf dem Wasser und veröffentliche die Beiträge direkt. Frisch von der Havel, sozusagen. Berlin ist meine zweite Heimatstadt: In den Parks und auf den Bänken an der Spree entstehen Ideen für meine Texte. Das Brandenburger Tor kenne ich noch mit den patrouillierenden NVA-Soldaten davor und der Mauer dahinter. Das Gefühl von Freiheit ist immer in mir, wenn ich auf dem Pariser Platz bin.

Und sonst so? Ich habe Germanistik und Geschichte studiert und bin beruflich als Autorin unterwegs. Ich habe eine große Familie: viele Ausflüge unternehmen wir gemeinsam. Geboren wurde ich in der DDR und bin in dem Land, das es nicht mehr gibt, erwachsen geworden. Zweimal in meinem Leben bin ich umgezogen, einmal habe ich den Wohnort gewechselt, da war ich noch ganz klein: vom wunderschönen Mecklenburg in meine Heimat, die Havelstadt Werder. Hier bin ich fest verwurzelt, hier will ich niemals weg. Und hier hat der Havelblog sein Zuhause

Fotografieren

Bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder unfotogenen Motiven ist es eine Kunst, NICHT auf den Auslöser zu drücken.

Andreas Feininger

Wenn dieses Zitat stimmt, bin ich keine gute Fotografin. Dennoch: Das Fotografieren ist ein Hobby, das ich leider erst sehr spät für mich entdeckt habe: Im Jahre 2005 kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Das war eine Canon 300D. Bis heute fotografiere ich mit dem Spiegelreflexsystem, aber ich gebe zu: Das Smartphone nimmt immer mehr Raum ein.

In meinem Fokus stehen die Landschafts- und Naturfotografie. Auf meinem Fotoblog veröffentliche ich regelmäßig Bilder, die eine kleine Geschichte erzählen. Auch die Tierfotografie nimmt viel Raum ein: Wir sind gern in Zoos und Tierparks unterwegs.

In der Architekturfotografie entfaltet die Spiegelreflexkamera bis heute mehr Möglichkeiten, als es die besten Smartphones können. Der Schönheit alter Bauwerke und hübsch restaurierter Innenstädte kann ich mich nur selten entziehen.

Blick zur Liebfrauenkathedrale in Antwerpen

Unzählige meiner Bilder erzählen von der Landschaft entlang der Havel, die sich mit den Jahreszeiten immer wieder verändert. Es waren nicht zuletzt die Fotos, die mich inspiriert haben, einen Blog zu schreiben: Sie sollten sichtbar werden und nicht auf der Cloud meines iPhones in Vergessenheit geraten.


Blaue Havel, gelber Sand, 
Schwarzer Hut und braune Hand, 
Herzen frisch und Luft gesund 
Und Kirschen wie ein Mädchenmund.

Theodor Fontane. Gedicht über Werder (Havel)
Werder (Havel): Inselstadt mit Heilig-Geist-Kirche und Bockwindmühle
Inselstadt von Werder (Havel) mit Heilig-Geist-Kirche und Bockwindmühle

Nun wünsche ich dir Freude und Inspiration beim Stöbern in den Artikeln des Havelblogs.