Havel im Frühling: Beobachtungen in der Natur

Havel im Frühling: Beobachtungen in der Natur

Nach dem langen Winter ist es für mich in jedem Jahr ein besonderer Moment, wenn ich das erste Mal an der Havel arbeiten kann. Sobald die Temperaturen zweistellig werden, zieht es mich hinaus. Ich suche mir ein ruhiges sonniges Plätzchen zum Schreiben und beobachte, wie die Natur erwacht. Die Wildgänse ziehen ihre Kreise, sie verlassen die Havelregion im Winter nicht mehr. Bäume bekommen erste Knospen, die Wasservögel brüten und verlassen ab Ende April mit ihren Jungen das Nest. Die ersten Ausflüge mit dem Boot sind für uns in jedem Jahr besondere Momente. Sie sind kurz und wir tragen warme Kleidung. Bis in den Mai verändert sich die Havel mit jeder neuen Woche. Boote und Ausflugsdampfer kehren zurück. Die Ufer werden grün. Es gibt viel zu entdecken. Du möchtest die Havel im Frühling besuchen? Hier sind unsere Eindrücke.

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Wenn ein Fluss aus dem Winterschlaf erwacht

Für die Wasservögel lebt es sich im Winter im Grunde gut, an der Havel. Sie friert nur selten zu, und wenn, dann nur für einige Tage im Jahr. So richtig strenge Frostperioden mit tiefen Temperaturen, die sich über Wochen hinziehen, gibt es in unserer Region nicht mehr. Eis kann den Vögeln gefährlich werden. Ansonsten sind sie an das Leben im kalten Wasser perfekt angepasst. Sie futtern sich im Herbst eine dicke Fettschicht an. Sie schützt vor den niedrigen Temperaturen

Positiv ist für Ente, Wildgans, Schwan und Haubentaucher, dass wir Menschen den Fluss in den Wintermonaten nicht bevölkern. Im Frühling erwacht die Havel aus ihrem Winterschlaf: Die Natur beginnt zu grünen und Freizeitkapitäne genießen die ersten Sonnenstrahlen auf dem Wasser. Die Vogelwelt muss den Fluss und seine Seen wieder mit uns teilen. Ab April sind in Potsdam und Berlin die Ausflugsschiffe unterwegs.

Doch du musst nicht mit dem Boot unterwegs sein. Auch an ihren Ufern bietet die Havel viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Du kannst lange Spaziergänge oder Ausflüge mit dem Fahrrad unternehmen. Von Woche zu Woche erwacht die Natur ein Stückchen mehr. Ende März sind die Bäume noch kahl. Das Schilf ist vertrocknet. Aber dennoch entdeckt das Auge schöne Motive, die du fotografieren oder einfach nur genießen kannst.

In unserer Region hat die Sonne schon im Februar und März eine enorme Kraft. Die Tage sind noch kurz, aber du kannst die Ruhe und die Magie des Wassers für dich entdecken.

Die erste Bootstour nach dem langen Winter

Wir mögen den Winter nicht so sehr. In unserer Region gibt es nur selten Schnee. Die Tage sind oft kalt und grau. Bei Spaziergängen weht ein unangenehmer Wind. Fahrradtouren fallen kurz aus. Wenn die Tage länger und Ende März die Uhren umgestellt werden, haben wir unsere erste Tour auf dem Wasser in schon hinter uns. Unser Boot ist noch nicht im Wasser. Doch wir fahren mit dem Schlauchboot oder mit unserem Kajak. Wenn die Sonne scheint und kein Regen angesagt ist, sind die ersten Ausflüge auf der Havel für uns ganz besondere Momente im Jahr.

Bei uns in Werder (Havel) kannst du an der Föhse bequem mit einem kleinen Boot ins Wasser gehen. Eine Tour um die Inselstadt wird bei starkem Wind schnell zu einem kleinen Abenteuer. Aber es ist so schön, die Luft und das Wasser wieder zu spüren.

Was gibt es im Frühling an der Havel zu entdecken?

Was gibt es an der Havel zu erleben, wenn die ersten Sonnenstrahlen das letzte Eis geschmolzen haben und die Temperaturen zu einem Spaziergang einladen? Genieße bei einem langen Spaziergang die klare Luft. Mit etwas Glück siehst du die ersten Wasservögel brüten. Der Havelradweg bietet sich für eine erste Radtour an. Das Wasser der Havel ist im Frühjahr sehr klar, weil es noch nicht durch unzählige Boote aufgewirbelt wird.

Ein wenig Grün begegnet dir schon jetzt: Am Ufer der Havel stehen zahlreiche Pappeln. Sie haben einen sehr hohen Wasserbedarf und haben am Ufer von Flüssen einen perfekten Standort. Da sie ihre Blätter im Winter nicht verlieren, sind sie ganzjährig ein grüner Blickfang. Bei glatter Wasseroberfläche kannst du schöne Spiegelbilder fotografieren.

Neben der Natur ist die Tierwelt der Havel im Frühling sehr aktiv. Ab März beginnt die Brutzeit. Etwa einen Monat später kannst du die Jungen beobachten. Der Nachwuchs schlüpft bis Anfang Juni.

Du kommst den Wasservögeln ganz nah

Ich liebe es, die Wasservögel zu beobachten. Sie schwimmen bedächtig auf dem See, watscheln am Ufer entlang oder erheben sich majestätisch in die Lüfte. Die Vogelwelt ist auf der Havel sehr vielseitig. Heimisch sind Schwäne, Lietzen, Stockenten und Möwen. In den letzten Jahren hat die Population der Wildgänse sehr stark zugenommen. Große Schwärme leben in unserer Region am Havelradweg zwischen Phöben und Brandenburg. Dort lassen sie sich auf die Wiesen nieder und fliegen laut meckernd zum Wasser. Ich finde das so beeindruckend, dass ich es etliche Male gefilmt habe. Diese Formation versammelte sich im März und zog über meinen Kopf hinweg. Und nein, ich habe keine Bedenken, dass ich mir danach die Haare waschen müsste. Es ist wirklich noch nie passiert.

Ein Schwarm Wildgänse fliegt von den Wiesen der Auenlandschaft zwischen Phöben und Ketzin zur Havel.

Im Frühling und im Herbst versammeln sich die Wildgänse. Sie brechen nicht mehr in den Süden auf. Aber vielleicht ist es in ihren Genen verankert, dass sich sich für die kalte Jahreszeit finden. Im Sommer siehst du die Schwärme seltener.

Auf dem Wasser sind die Tiere recht distanziert. Sie kommen zum Boot und fauchen uns an. Schwäne und Stockenten sind zutraulicher. Vielleicht liegt es daran, dass sie den Menschen länger gewohnt sind. Oder sie sind einfach unterschiedliche Charaktere.

Schnatternde Enten, quakende Frösche

Obwohl die Winter an der Havel eher mild sind, übersteht nicht jedes Tier die kalte Jahreszeit. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich verendete Vögel sehe, die im Eis eingefroren sind oder die nicht genug Nahrung gefunden haben. Mit ihrem dicken Wintergefieder und der Fettschicht darunter können sie sich nur eingeschränkt bewegen.

Die Stockenten watscheln am Ufer entlang. Ihre dicke Fettschicht haben sie im April noch nicht ganz abgebaut.

Im Frühling blühen die Tiere auf. Das Schnattern der Enten ist weithin zu hören. Wenn du am Abend an der Havel verweilst, kannst du die Moor-, Gras- oder Teichfrösche quaken hören. Ihre Paarungszeit beginnt, die Männchen machen auf sich aufmerksam. Für mich sind das besondere Momente. Ich sitze auf unserem Boot und höre einfach nur zu. Vom Ufer aus kannst du die Gesänge ebenso genießen.

In der Paarungszeit hörst du an der Havel die Frösche singen.

Faszinierende Schwäne

Wir erleben es jedes Jahr, und trotzdem ist es immer wieder ein besonderer Moment, wenn die Schwäne mit ihren Jungen das Nest verlassen. Die flauschigen grauen Schwanenkinder sind keinesfalls hässliche Entlein, wie es in Christian Andersens Märchen beschrieben wird. Sie sind einfach nur unglaublich niedlich.

Eine Schwanenfamilie schwimmt vor der Inselstadt in Werder (Havel). Die Jungen bleiben bis zum Winter bei den Eltern. 2026 schlüpften fünf Junge. Dieses Foto entstand Anfang Mai

Wichtig ist, dass du dich einer Schwanenfamilie nicht allzu sehr nähern solltest. Dieser Tipp gilt für das Wasser und das Land gleichermaßen. Schwäne ruhen sich gern am Ufer aus. Die Jungtiere ebenfalls. Ein ausgewachsener Schwan hat viel Kraft. Doch du solltest Abstand von den Tieren halten. Sie sind sehr engagierte Eltern und werden aggressiv, wenn sie spüren, dass ihr Nachwuchs in Gefahr sein könnte.

Wenn du häufiger auf der Havel unterwegs bist, siehst du die Jungen aufwachsen. Bei den Schwänen passiert es oft, dass nicht der ganze Wurf den Sommer überlebt. Das macht uns immer wieder traurig.

Schwäne haben mich schon als Kind fasziniert. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn sie sich aus dem Wasser erheben. Sie brauchen kräftige Flügelschläge, um ihre großen Körper vom Wasser zu lösen. Fliegend legen sie kleinere Strecken zurück und bleiben dabei knapp über dem Wasser.

Lietzen brüten etwas eigentümlich

Das Bleßhuhn, wir nennen es im Berliner Raum Lietze, brütet im Schilf oder im Hafenbereich. Besonders gern wählen die Tiere die Badeplattformen der Boote zum Bau ihrer Nester. Manchmal werfen sie nur einige Zweige rauf und legen ihre Eier darauf. Wenn die Bootseigner zu nahe kommen, verfallen die Tiere in lautes Gemecker.

Grundsätzlich gilt, dass du brütende Tiere nicht stören solltest. Nutze für Fotos ein Teleobjektiv oder eine entsprechende Einstellung an deinem Smartphone. Die Tiere dürfen keinesfalls unter Stress ihre Nester verlassen.

Einblicke in die Natur

Ob du zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Inline-Skates entlang der Havel unterwegs bist: Auf vielen Abschnitten des mehr als 350 Kilometer langen Weges, die der Fluss von Ankershagen bis Havelberg nimmt, erwartet dich die pure Natur. Im Frühling bist du oft ganz allein. Ich liebe diese Tage, an denen die Sonne für einige Stunden scheint und mir die Möglichkeit gibt, draußen zu arbeiten.

Das Foto wurde im April 2024 aufgenommen. Die Silberweide wird bereits grün. Heute geht es ihr nicht mehr so gut. Ich denke, sie wird zerbrechen und einen Teil ihres Stammes verlieren.

Am Havelradweg findest du an vielen Abschnitten ruhige Plätze, an denen du entspannen und aufs Wasser blicken kannst. Hartgesottene springen an warmen Frühlingstagen ins Wasser. Die Havel ist noch klar, weil es nur wenige Boote gibt, die den Boden aufwirbeln. Algenwachstum gibt es erst im Sommer. Doch wenn du baden möchtest, musst du dich auf einstellige Wassertemperaturen einstellen. Ist der Frühling warm, beginnt die Badezeit ab Mitte Mai.

Die Trauerweide – üppiges Grün am Ufer

Ich bin an der Havel aufgewachsen. Wir hatten ein Wassergrundstück, am Ufer stand einer Trauerweide. Diesen Baum habe ich geliebt. Heute sind Trauerweiden auf unseren Bootstouren für mich ein beliebtes Fotomotiv. Sie bekommen ab April ihre kleinen grün-gelb schimmernden Blätter. Dazwischen erscheinen die Weidenkätzchen, die für Insekten eine wichtige Nahrungsquelle sind. Dort sammeln sich Bienen und Hummeln, es summte wild, in dem Baum. Im Mai schwimmt ein Teil der vertrockneten Weidenkätzchen dann im Wasser.

Entlang der Havel siehst du sehr viele Trauerweiden. Sie lieben den feuchten Standort. Und sie sind anspruchslos: Du brauchst sie niemals zu gießen und die Wurzeln können nicht verfaulen. Ihre ausladenden Äste spenden einen wunderbaren Schatten.

Seerosen – ein grüner Teppich mit wunderschönen Blüten

In meiner Kindheit habe ich die Seerosen gar nicht gemocht. Sie wuchsen bei uns an Ufer und wir mochten dort nicht baden gehen. Der Untergrund war schlammig, und Krebse fühlten sich dort sehr wohl. Heute liebe ich die Wasserpflanzen, die an den Ufern der Havel sehr üppig blühen. Im Frühling, ab Mai, beginnen sie, ihre breiten Blätter auszutreiben. Die wunderschönen Blüten folgen recht schnell, sind am Anfang aber noch geschlossen. Sie öffnen sich ab Juni, bis August kannst du sie bewundern. Sie blühen weiß oder pink: Verwechsele sie nicht mit den Teichrosen, die eine knollenförmige gelbe Blüte ausbilden.

Faszinierend ist die Natur der Havel am Ketziner Brückenkopf. Mit einem flachen Boot schipperst du durch eine natürliche Wasserlandschaft. Du siehst nicht nur dichte Seerosenteppiche mit wunderschönen Blüten, sondern hörst den Fröschen und den Wasservögeln zu. Mit etwas Glück singt ein Kuckuck oder ein Specht verrichtet seine Arbeit. Wir fahren dort gern mit unserem Schlauchboot hin. Motoren sind gestattet. Die weit verzweigten Wasserarme zeigen dir die Havel in ihrer ganzen Ursprünglichkeit.

Eindrücke der puren Natur am Ketziner Brückenkopf.

Die üppigen Seerosenteppiche kannst du bis in den Herbst hinein bewundern. Dann werden die Blätter gelb und sterben gemeinsam mit den letzten Blüten ab. Die Wurzeln bleiben im Grund und treiben in jedem Frühling wieder neu aus.

Fünf Tipps für einen Frühlingsausflug an die Havel

Es gibt viele Möglichkeiten, die Havel auf dem Wasser oder vom Ufer aus zu entdecken. Beobachtete die erwachende Natur und finde an der Havel schöne Momente der Entspannung. Hier sind fünf Tipps für deine Freizeitgestaltung im Frühling.

Radfahren auf dem Havelradweg

Der Havelradweg erstreckt sich über mehr als 350 Kilometer von der Quelle bei Ankershagen bis zur Mündung in die Elbe in der Nähe von Havelberg. Er ist sehr gut ausgebaut und bietet ein kilometerlanges einzigartiges Naturerlebnis. Zwischen Werder (Havel) und Brandenburg an der Havel fährst du auf einer Länge von 30 Kilometern durch eine Auenlandschaft. Du kannst eine Strecke fahren und mit dem Regio wieder zurückfahren. Die Bahnstrecke verläuft parallel zur Havel.

Im Frühling ist es auf dem Abschnitt häufig sehr windig. Doch nach einem Blick auf die Wetter-App weißt du, in welche Richtung der Wind weht. Plane deine Tour so, dass du Rückenwind hast. Dein Vorteil ist, dass du den Radweg zu dieser Zeit auch an den Wochenenden für dich allein hast.

Mit Kajak, Schlauchboot oder SUP aufs Wasser

Wir freuen uns jedes Jahr auf den ersten Tag, den wir auf dem Wasser verbringen können. Meistens ist es im Februar schon möglich. Wir paddeln und fahren mit dem motorisierten Schlauchboot eine kleine Tour. Die Temperaturen sollten zweistellig sein. Und wir achten darauf, dass es nicht zu windig ist.

Das Wasser ist zu dieser Jahreszeit sehr kalt. Die Kälte spürst du, wenn du nur wenige Meter über der Oberfläche sitzt. Doch Die Luft ist so herrlich klar. Wie beim Fahrradfahren gilt, dass du oft ganz allein auf der Havel unterwegs bist. Für uns ist das ein besonderes Erlebnis.

Dampferfahrt und Bootsverleih

Die Bootsverleihstationen eröffnen in der Regel ab Ostern. Dann fahren auch die Ausflugsdampfer wieder. Im Frühling ist es besonders schön, die Havel zu entdecken. Es ist noch nicht so voll. Viele Boote liegen noch an Land. Die Natur verändert sich mit jeder Woche. Die Wasservögel bekommen Junge. Wenn du Ruhe und Erholung am Wasser suchst, ist der Frühling die ideale Zeit für einen Ausflug oder einen Kurzurlaub an der Havel.

Du kannst Motorboote, Tretboote, SUPs oder Kajaks ausleihen. Beliebt auf der Havel ist außerdem das Floß. Die meisten Motorboote darfst du führerscheinfrei fahren. Rund um Potsdam gibt es verschiedene Verleihstationen und schöne Ankermöglichkeiten. Im Frühling kannst du spontan vorbeikommen. Wenn es wärmer wird, lohnt sich eine Reservierung.

Angeln auf der Havel

Die Havel ist bei Anglern ein sehr beliebtes Revier. Die Hürden sind niedrig: Einen Fischereischein benötigst du nur, wenn du Raubfische wie Zander oder Hecht angeln möchtest. Für Friedfische reicht der Kauf einer Angelkarte und der jährliche Nachweis über eine Fischereiabgabe aus. Kinder müssen mindestens acht Jahre alt sein, wenn sie angeln möchten.

Ich habe als Kind am liebsten mit der Senke gefischt. Die Tiere haben wir sofort wieder freigelassen. Unsere Kinder waren eine Zeitlang vom Angeln sehr begeistert. Wir sind mit dem Boot aufs Wasser gefahren oder haben auf einem öffentlichen Steg oder am Ufer geangelt. Alles ist an der Havel möglich. Wichtig ist, dass du die Vorgaben der Fischereibehörde beachtest. Angelkarten und die Fischereiabgabe kannst du online kaufen und auf dein Handy laden. Bei niedergelassenen Fischern und in Angelgeschäften gibt es alternativ die klassischen Papierausweise.

Am Ufer entspannen

Viele Uferbereiche an der Havel sind frei zugänglich. Du kannst dich hinsetzen, über das Wasser schauen, ein Buch lesen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Zu Frühlingsbeginn ist es mitunter nur eine halbe Stunde, die dir bleibt, bis es zu kalt wird. Doch das reicht aus, um neue Energie zu tanken.

Entlang der Havelufer gibt es schöne Spazierwege

Frühling an der Havel – raus in die Natur

Wenn die Natur auf und an der Havel nach einem langen Winter zum Leben erwacht, ist das für uns, die wir an der Havel leben, eine ganz besondere Zeit. Endlich wieder draußen sein und die Nähe des Wassers spüren!

Da die Havel ein ganzjähriges Urlaubsziel ist, hast du viele Möglichkeiten, die Wasserlandschaft zu erleben und lieben zu lernen. Ob auf dem Rad, bei langen Spaziergängen oder auf dem Boot: Du sammelst viele Eindrücke und schöne Fotomotive.

Sonnenuntergang genießen

Übrigens: Wir haben an der Havel an klaren Tagen wunderbare Sonnenuntergänge. Wenn dir das Meer zu weit ist, findest du bei uns einen wirklich traumhaften Ersatz. Aber Achtung: Nachdem die Sonne weg ist, wird es auf dem Wasser sehr kalt. Bist du mit dem Boot unterwegs, solltest du mit einer Decke oder warmer Kleidung vorsorgen, um auch die Rückfahrt noch genießen zu können. Beachte bei einem längeren Spaziergang, dass es sehr schnell dunkel wird. Auf dem Foto siehst du einen Sonnenuntergang über dem Havelradweg.


Du möchtest die Havel zu einer anderen Jahreszeit besuchen? Dann lese auch die weiteren Artikel der Miniserie.


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