Werder Classics Oldtimerfestival: 2027 auf dem Tannenhof?
Die Zukunft der Werder Classics ist ungewiss: Zwischen 2016 und 2023 fand das beliebte Oldtimerfestival auf der Inselstadt in Werder (Havel) statt. 2024 fiel es aus. 2025 trafen sich Fans historischer Fahrzeuge auf dem Werderaner Tannenhof. Er befindet sich außerhalb der Kernstadt im Ortsteil Plötzin. Die Oldtimer wurden nicht mehr am Ufer der Havel in der historischen Altstadt, sondern unter Tannenbäumen präsentiert. Der Veranstalter versicherte vorsorglich, dass die Tannen kein Harz absondern. Die Besitzer der Fahrzeuge zahlten Eintritt. Der Erfolg war mäßig. In diesem Jahr hat der neue Veranstalter das Festival sehr kurzfristig abgesagt. Ich blicke zurück auf die ersten Jahre der Oldtimershow und gebe dir Eindrücke vom Treffen auf dem Tannenhof aus dem Jahr 2025.
⏱ Etwa 15 Minuten Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze:
- Die Werder Classics sollten am 30. und 31. Mai 2026 auf dem Werderaner Tannenhof stattfinden. Kurz vor Beginn wurde das Treffen abgesagt.
- Als Grund gibt der Veranstalter zu wenige Anmeldungen an.
- 2025 zahlten Besitzer der Oldtimer einen Eintritt. Das stieß auf Kritik
- 2027 sollen die Werder Classics mit neuer Ausrichtung auf den Tannenhof zurückkehren.
- Zwischen 2016 und 2023 fand das Fest auf der Werderaner Inselstadt statt. Gründe für den Umzug in den Ortsteil Plötzin wurden offiziell nicht kommuniziert.
Aus den „Werder Classics“ werden die „Tannenhof Classics“
Einmal im Jahr, an einem Wochenende Mitte Mai, trafen sich Oldtimerfans an der Havel, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren. Sie tauschten sich aus und feierten miteinander. Die Werder Classics fanden im Jahre 2016 erstmals auf dem historischen Marktplatz und entlang des Havelufers statt. Das Event erfreute sich einer großen Beliebtheit.
Bedingt durch Corona, gab es zwischen 2020 und 2022 kein Treffen. 2023 wurde die Tradition mit dem fünften Festival wieder aufgenommen.
Auf dem Marktplatz, an der Föhse und an der Uferpromenade reihten sich die Oldtimer auf. Wir haben das Festival geliebt und viele einzigartige Autos bewundern dürfen. Vom historischen Horch über den Trabant Kübel bis zum Posterauto Lamborghini: Hier siehst du interessante Modelle aus den ersten Jahren des Festivals.










Am Abend des 21. Mai 2023 verließen die Oldtimer die Inselstadt. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass es das letzte Festival am Ufer der Havel war. 2024 fiel das Event aus. Seit 2025 findet es auf dem Werderaner Tannenhof statt.
Vom historischen Marktplatz auf den Erlebnishof
2026 wollte der Tannenhof das Festival zum zweiten Mal ausrichten. Er hatte es in „Tannenhof Classics“ umbenannt, was ein Hinweis darauf ist, dass die Oldtimer nicht mehr an die Havel zurückkehren werden. Die Absage für das Event erfolgte so kurzfristig, dass nicht einmal unsere lokale MAZ rechtzeitig berichten konnte. Und so waren an dem Wochenende vom 30./31. Mai einige Oldtimer auf Werders Straßen zu sehen.
Im letzten Jahr wurde das Konzept nicht sehr gut angenommen. Bei unserem Besuch gab es nur wenige Fahrzeuge zu besichtigen. Sie standen weit auf dem Gelände des Tannenhofs verstreut. Die Rampe, auf der die schönsten Fahrzeuge präsentiert werden sollten, war viel zu klein. Einst stand sie auf dem Marktplatz in Werder. Die Fahrzeuge parkten am Wasser oder auf dem historischen Pflaster der Werderaner Altstadt. Das Ambiente ist leider nicht vergleichbar.


Was ist der Werderaner Tannenhof?
Wie es der Name bereits sagt, kannst du auf dem Werderaner Tannenhof in der Adventszeit deinen Weihnachtsbaum aussuchen und schneiden lassen. Der Hof verkauft seine Bäume im gesamten Osten Deutschlands.
Auf dem Erlebnishof im Werderaner Ortsteil Plötzin finden im Verlauf des Jahres verschiedene Veranstaltungen statt. Während der Baumblüte genießt du ein gutes Glas Obstwein. Es gibt einen kleinen Streichelzoo. Besonders beliebt sind die Alpakas. Du kannst eigene Produkte im Hofladen kaufen oder mit deinem Wohnmobil auf dem Areal übernachten.

Der Tannenhof ist weitläufig, hat aber eine enge Einfahrt und abgegrenzte Stellflächen. Das unterscheidet ihn von der Inselstadt, die eine ganz andere Kulisse bot. Du konntest die Autos bereits bestaunen, wenn sie die historische Inselbrücke überquerten. Sie reihten sich direkt am Wasser auf. Ich denke, das verhalf dem Oldtimerfestival „Werder Classics“ zu der großen Beliebtheit.


2025: Eindrücke von den ersten „Werder Classics“ auf dem Tannenhof
Wir waren erstaunt und überrascht, dass das Festival die Werderaner Kernstadt verlassen musste und in den Ortsteil Plötzin Umzug. Gleichzeitig änderten sich die Modalitäten, was bei den Oldtimerfans nicht gut ankam.
Auf der Inselstadt stand das Oldtimertreffen jedem offen, der mitmachen wollte. Darin lag der besondere Charme: Das Festival war nicht straff durchorganisiert. Wenn du im Besitz eines Oldtimers warst, musstest du dich nur ans Steuer setzen und am Veranstaltungswochenende nach Werder (Havel) fahren. Eine vorherige Anmeldung war nicht erforderlich.
Anmeldung und Gebühr für Oldtimerbesitzer
Auf dem Tannenhof war im Jahre 2025 eine Anmeldung erforderlich. Besitzer eines Oldtimers mussten eine Gebühr von rund 15 EUR zahlen, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren. Für Besucher sollte zunächst ein Eintritt von 6 EUR erhoben werden. Das überlegten sich die Veranstalter dann anders: Der Eintritt war frei.

Der neue Veranstaltungsort veränderte die Werder Classics enorm. Wie erwartet, war die Resonanz deutlich geringer, als auf der Werderaner Inselstadt. Das zeichnete sich schon vor dem Beginn des Festivals ab. In der Facebook-Gruppe „Blütenstadt Werder (Havel) waren die Reaktionen eher ablehnend.
Wir sind ne Truppe von vielen Fahrern. Aber wir werden dort nicht hinfahren. Wir stellen unsere Fahrzeuge nicht zur Schau, und sollen dann noch 15 € zahlen. Das ist ein richtig mieses Ding. Also Boykott.
Ingo Breddin am 16. Mai 2025 auf Facebook
Wir haben das Festival besucht, weil wir uns einen individuellen Eindruck verschaffen wollten. Uns fiel sofort auf, dass das Interesse an den Fahrzeugen nicht in dem Maße vorhanden war, wie auf der Inselstadt. Die Oldtimer waren im hinteren Bereich des Geländes verstreut. Zunächst mussten die Zuschauer an den Imbissständen vorbei.

Ein Besitzer saß neben seinem Fahrzeug – und reiste ab
Zwei Oldtimer standen im Bereich des Eingangs. Um weitere Autos zu sehen, mussten wir in den hinteren Bereich des Tannenhofs laufen. Platz für 800 Fahrzeuge wies der Veranstalter aus. Doch es waren keine einhundert, die sich auf dem Tannenhof verteilten.

Es gab nur wenige historische Fahrzeuge. Das Älteste war ein Ford Modell A, der ab 1927 gebaut wurde. Es galt als eins der ersten „modernen Fahrzeuge“ und hätte auf der Inselstadt ein reges Interesse hervorgerufen. Auf dem Tannenhof stand er eher unbeachtet etwas abseits des Zentrums mit den kulinarischen Angeboten und der Bühne.
Der Besitzer saß neben seinem Fahrzeug. Er trug Kleidung aus den 1920er-Jahren und wartete auf einen Austausch. Der war auf der Inselstadt in Werder (Havel) sehr rege. Nach einiger Zeit sahen wir, wie das Fahrzeug den Tannenhof verließ. Das Interesse war wohl zu gering.

Ein Influencer und einige wenige interessante Fahrzeuge
Ein Highlight gab es für die Zuschauer, an diesem Nachmittag. Der Neuköllner Influencer NewKidsMarlon präsentierte seinen weißen Opel Mantra, machte Fotos mit seinen Fans und beantwortete Fragen zu dem Auto.

Zu den interessanten Fahrzeugen gehörten amerikanische Pick-ups aus den 1950er-Jahren und ein schwarzer Jaguar, der ebenfalls aus dieser Epoche stammt. Der Trabbi mit dem grünen Dach hat uns erfreut, denn ein solches Modell fuhren wir auch einmal. Doch es ist kein Vergleich, zu dem großen Festival auf der Inselstadt. Das ist unser persönlicher Eindruck. Bist du anderer Meinung? Dann lass uns gern diskutieren.





Unterhaltungsprogramm auf der Bühne
Ein Highlight von der Inselstadt durften wir auf dem Tannenhof erleben: Das Trio, das Songs aus der Zeit von Heinz Rühmann im Repertoire hat, trat auch auf der Inselstadt auf. Leider kenne ich den Namen nicht. Aber sie sind wirklich gut. Wenn sie in diesem Jahr wieder dabei sind, solltest du dich von ihnen in eine Zeit versetzen lassen, in der die meisten von uns noch gar nicht gelebt haben.

Warum mussten die Werder Classics die Blütenstadt verlassen?
Auf diese Frage habe ich trotz eingehender Recherche keine zitierfähige Antwort gefunden. Solltest du Informationen haben, freue ich mich auf deinen Kommentar oder eine persönliche Nachricht.
Die Werder Classics wurden von einem Verein organisiert. Die Tradition etablierte sich zwischen 2016 und 2023 in der Kernstadt. Bekannt ist, dass es mit der Veränderung der Bevölkerungsstruktur auf der Inselstadt zunehmend Proteste von Anwohnern gab, die mit Festlichkeiten vor ihrer Haustür nicht einverstanden waren. Daraufhin wurde das Baumblütenfest eingeschränkt. Mussten die die Werder Classics aus diesem Grund weichen?
Es wird offiziell nicht kommuniziert, aber nahezu jeder, der in Werder wohnt und sich mit dem Thema „Volksfest“ auseinandersetzt, weiß das.
Das Stadtmagazin spricht von einem „vollen Erfolg“
Das der Stadt nahestehende Portal „Wir sind Werder“ beschreibt ein Festival, das große Erwartungen hegte und ein voller Erfolg wurde.
Die Entscheidung für einen Ortswechsel war nicht ohne Risiko, doch sie hat sich ausgezahlt … Die Befürchtung, dass der Neustart Kritik oder gar einen Shitstorm auslösen könnte, blieb glücklicherweise unbegründet.
Quelle: Werder Classics 2025 – Ein Neustart mit Herz, Motoren und Leidenschaft
Unser Nachmittag auf dem Festival war eher ernüchternd. Das lag aber vornehmlich daran, dass wir die Werder Classics auf der Inselstadt als Vergleich im Hinterkopf hatten. Was legitim ist, denn es war ja keine neue Veranstaltung, sondern ein Neustart.
Dass unser Stadtmagazin so voll des Lobes ist und den Vergleich mit den „Werder Classics“ auf der Inselstadt ausspart, kann auf verschiedene Weise interepretiert werden. Schade finde ich, dass das Magazin keinen Grund für den „Neustart“ nennt. Kommuniziert wird nur die „familiäre Atmosphäre“. Auffällig ist, dass dieser Wunsch auch der Grund für die Minimierung des Baumblütenfestes war. Zufall oder Kalkül? Wir fanden die Asmosphäre auf der Inselstadt gemütlicher und weniger kommerziell gesteuert.

Hat das Event eine Zukunft?
Wir können den „vollen Erfolg“ nicht bestätigen. Da die Absage des Events im Jahre 2026 mit einer zu geringen Zahl von Anmeldungen begründet wurde, waren die Teilnehmer wohl nicht so zufrieden, mit der neuen Location.
Da der Tannenhof zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet hatte und seine Veranstaltungen reduziert, stellt sich die Frage, ob das Festival eine Zukunft hat. In den letzten drei Jahren fiel es zweimal aus. Ich persönlich glaube nicht an die vom Tannenhof versprochene Neuausrichtung.
Es bleiben die Bilder aus den erfolgreichen Jahren auf der Inselstadt. Ich blicke noch einmal zurück und erinnere an ein Festival voller schöner Momente.
Werder Classics 2016 – 2022: ein Blick zurück
Die Werder Classics waren ein Festival, das sich stündlich veränderte. Warst du Besitzer eines Oldtimers, musstest du dich nicht anmelden. Du zahltest keinen Eintritt und keine Standgebühr. Stattdessen kamst du einfach nach Werder, fuhrst über die Inselbrücke und suchtest dir einen schönen Platz.

Durch die fortlaufende An- und Abreise war nicht nur auf der Inselstadt viel viel los: Die Autos fuhren durch Werder und erregten Aufmerksamkeit. Es gab zwei Bühnen, Musik aus den 1920er- bis 1960er-Jahren tönte aus dem Boxen. Du konntest als Besucher und Fan alter Fahrzeuge einen ganzen Nachmittag auf der Inselstadt verbringen und immer wieder Neues entdecken.

Einige Oldtimer standen das ganze Wochenende dort, andere nur ein paar Stunden. Es gab Vorführungen, in manche Wagen durftest du dich hineinsetzen. Was möglich war und was nicht, bestimmten die Besitzer der Fahrzeuge. Von den ersten Ford-Modellen über Filmfahrzeuge bis zu Luxusautos aus dem 20. Jahrhundert war alles dabei. Motorräder und Fahrräder gab es zu bewundern, und bis 2019 sogar Oldieboote.

Spontanität hatte nicht nur Vorteile: Es gab eine einzige Zufahrt zur Insel über eine schmale Brücke. Wenn viele Fahrzeugbesitzer im Verlauf des Tages anreisten, kam es vor der Brücke und in der Stadt zu Staus. Doch auch das hatte seinen Reiz: Wer durch die Stadt flanierte, konnte sich von den historischen Fahrzeugen begleiten lassen..
DDR-Autos und ein besonderes Flair
Unsere Favoriten sind Autos aus der DDR: Trabbi, Wartburg, Moskvitch, Wolga – da kommen Erinnerungen hoch. Und der gute alte Summi: Ein Moped aus der Simson-Fabrik, das viele Jugendliche ihr Eigen nannten. Es feiert gerade eine Renaissance auf der Straße, weil es im Gegensatz zu den zulassungsfreien westdeutschen Motorrollern 60 km/h fährt.

Sehenswert waren die Autos der ersten Generationen, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert das Straßenbild zu verändern begannen. Besitzer dieser Oldtimer organisieren sich auf verschiedenen Festivals, die es überall in Deutschland gibt. Sie tauschen sich über ihre Fahrzeuge aus und sie leben ein gemeinsames Hobby.

Es gab zahlreiche Besucher, die ihre Kleidung auf die Oldtimer abstimmten. Dabei fällt bei den Herren der bereits erwähnte Heinz-Rühmann-Look aus der Feuerzangenbowle auf: Schiebermütze, runde Brille und Anzug im klassisch-weiten Stil.
Die Damen sprangen ein paar Jahrzehnte weiter in die Zeit von Elvis und Bill Haley. Pferdeschwanz, Föhnfrisur mit großen Locken und das gepunktete Kleid mit Pettycoat waren auf dem Festival häufig zu sehen. Die Musik von den beiden kleinen Bühnen am Markt und auf der Regattestrecke passte perfekt dazu. Du konntest bei toller Stimmung tanzen und fühltest dich in vergangene Zeiten zurückversetzt. Wenn du dieses Retro-Feeling magst, konntest du einen wirklich schönen Nachmittag und Abend auf der Inselstadt in Werder (Havel) erleben.





Ein Oldtimer mit Potenzial?
Wir fahren selbst alte Autos und hatten uns lange auf die Werder Classics 2030 gefreut: Wir wollten mit unserem Renault Megane Cabrio über die Inselbrücke fahren, das Auto an der Regattastrecke parken und im Rahmen der Veranstaltung präsentieren. Das ist nun leider nicht mehr möglich: Die Werder Classics gibt es nicht mehr und das Cabrio auch nicht.
Es war mit einer Roadbox ausgestattet und sah als Zweisitzer wirklich schnittig aus. Die Reifen waren nicht original, sonst hätte er alle Kriterien für einen künftigen Oldtimer erfüllt. Doch er war leider noch zu jung. Und wir hätten ihn besser behandeln sollen: Für uns ist es beeindruckend zu sehen, wie viel Liebe und Zeit in vielen alten Autos steckt. Wir fuhren ihn eher im Alltag.

Wir kauften den Megane 2009 und fuhren ihn bis 2024. Es waren nur noch sechs Jahre bis zum Oldtimerstatus. Da brach die Hinterachse. Er sollte gerettet werden. Aber eine genaue Begutachtung zeigte massiven Rost am Motorträger. Wir mussten unseren Liebling schweren Herzens in die ewigen Jagdgründe schicken.
Fotografiert wird er ab und zu …
Ein Cabrio wollten wir wieder fahren. Es sollte alt sein und unserem Traum, eines Tages einen Oldtimer zu besitzen, nicht entgegen stehen. Der rote Beetle mit den cremefarbenen Ledersitzen war für mich Liebe auf den ersten Blick. Baujahr 2003, sehr gepflegt und eher ein Hingucker, als der Megane. Wir fahren ihn seit zwei Monaten, und er wurde schon einige Male fotografiert.

In diesem Jahr werden wir noch nicht zu einer Oldtimershow fahren. Wir wollen den Reifen noch den klassischen, vom Käfer bekannten Weißrand-Look verpassen. Deshalb waren wir froh, dass er mit Stahlfelgen ausgestattet ist. Diese werden in Wagenfarbe lackiert und bekommen Weißwandreifen, die es hoffentlich im Original zu kaufen gibt.

Bis zum Oldtimerstatus müssen wir noch sieben Jahre länger warten. Aber wir hoffen, mit einer guten Pflege und dem Modellwechsel auf Volkswagen kein so großes Problem mit dem Rost zu haben. Ein Manko bleibt: Wir haben keine Garage. Vielleicht ist es dennoch möglich, unseren angehenden Oldtimer gut durch die nächsten Jahre zu bringen.

Eines Tages die Sachsen Classic?
Die Tannenhof Classics würden uns derzeit nicht reizen. Doch vielleicht ändert sich das Konzept oder das Festival kehrt auf die Inselstadt zurück? Die Sachsen Classic wären richtig cool. Mit unserem Baujahr wären wir schon in diesem Jahr teilnahmeberechtigt. Aber erst brauchen die Reifen eine Rundumerneuerung. Und es ist ein ganz anderes Format, als das eher kleine Festival in Werder.
Unser Fazit:
Wir blicken mit Wehmut auf das Oldtimerfestival auf der Inselstadt zurück und konnten uns mit dem neuen Konzept auf dem Tannenhof nicht erwärmen. Ob es die „Werder Classics“ überhaupt noch einmal geben wird, ist derzeit ungewiss.
Wie waren deine Eindrücke? Schreib es gern in die Kommentare.
Drei Tipps für den Besuch des Werderaner Tannenhofs
Hier sind meine Tipps für einen entspannten Besuch des Tannenhofs im Werderaner Ortsteil Plötzin.
Anreise mit dem Auto oder dem Fahrrad
Der Werderaner Tannenhof befindet sich etwa sechs Kilometer von der Kernstadt entfernt. Du kannst mit dem Auto anreisen, es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Möchtest du mit dem Rad kommen, fährst du entlöang der B1 oder auf dem Obstpanoramaweg. Busverbindungen sind am Wochenende eher ungünstig. Die Linie 580 fährt vom Potsdamer Hauptbahnhof etwa einmal in der Stunde.
Nimm dir Zeit für den Rundgang und den Kontakt mit den Ausstellern
Wenn es die Oldtimerausstellung weiterhin geben wird, solltest du ein wenig Zeit mitbringen: Du kannst mit den Besitzern der Fahrzeuge in Kontakt treten. Das Gelände ist weitläufig, die Autos standen bei unserem Besuch in großem Abstand zueinander. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gibt eine Bühne mit einem Unterhaltungsprogramm und interessanten Informationen zu einigen markanten Fahrzeugen.
Möchtest du die Inselstadt von Werder einmal kennenlernen?
Dann verbinde deinen Besuch der Tannenhof Classics mit einem Abstecher in das historische Stadtzentrum. Kostenlose Parkmöglichkeiten findest du auf dem Hartplatz. Schau dir die Evangelische Kirche mit dem alten Rathaus, dem Obstanbaumuseum und der Mühle an. Die Fischerstraße ist die älteste Straße Werders. Über die Lindenstraße kommst du zum Markt. Hinter der Fischerstraße kannst du am Havelufer entlang laufen. Auf der Inselbrücke siehst du das schöne Panorama mit Kirchturm und Mühle. Das kleine Wahrzeichen Werders, sozusagen. Am Abend ist der Blick über die Havel besonders schön.


ISSN 3053-6731
HB 2023-11



4 Kommentare zu “Werder Classics Oldtimerfestival: 2027 auf dem Tannenhof?”
Hey would you mind sharing which blog platform you’re
working with? I’m looking to start my own blog in the near
future but I’m having a difficult time making a decision between BlogEngine/Wordpress/B2evolution and Drupal.
The reason I ask is because your design and style seems different then most blogs and I’m
looking for something unique. P.S Apologies for getting off-topic but I had to
ask!
Hi, I’m using WordPress; I built the theme with my own pictures. I’m glad that you like it.
Good luck for your own project!
Greetings from Jette
Hallo,ich habe eine Frage findet die Werder Classics 2024 Statt.
Gruß :Familie Rohde/Eggelsmann
Liebe Familie Rohde/Eggelsmann, seit Kurzem steht fest, dass das Fest in diesem Jahr ausfallen wird. Der Veranstalter beruft sich auf terminliche Schwierigkeiten. Das nächste Treffen ist für den Mai 2025 geplant. Ein genaues Datum wurde noch nicht genannt. Viele Grüße von Jette